Träger der Schulsozialarbeit ist der anerkannte Träger der freien Jugendhilfe Spielwagen e.V.

Zu erreichen im Internet unter: www.spielwagen-magdeburg.de

 

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Ansprechpartnerin:

Kristin Strähler
Telefon: 0391/60783793

Dienst-Telefon: 0157/35704880
Mail: kristinstraehler@spielwagen-magdeburg.de

Öffnungszeiten Büro:
Mo., Di., Do.: 8-14Uhr
Mi.: nicht besetzt
Fr.: 8- 13Uhr

Was ist Schulsozialarbeit?

Schulsozialarbeit ist der Begriff für alle Aktivitäten, die dazu geeignet und darauf ausgerichtet sind Konflikte, Benachteiligungen und Diskrepanzen bei SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen in der Schule mit sozialpädagogischen Methoden abbauen zu helfen. In erster Linie sind die SchulsozialarbeiterInnen Ansprechpartner, Ratgeber und Helfer für Schüler in Konfliktsituationen. Sie treten als deren diplomatische Interessenvertreter gegenüber der Schule, den Eltern und dem Jugendamt auf. Flankierend dazu werden den SchülerInnen von den SchulsozialarbeiterInnen zahlreiche Angebote unterbreitet, die die Selbstkompetenz, die Gruppenfähigkeit und das Verhalten in Konfliktsituationen reflektieren und verbessern.

Grundsätzlich orientieren sich die Inhalte und Methoden der Schulsozialarbeit an der Frage: Wie kann man die gegebenen Ressourcen, die Fähigkeiten des einzelnen Schülers, der Eltern, des Kollegiums und der Schulleitung optimal für Lernen und Lernerfolg nutzen? Die Kontakte und Beziehungen des Sozialpädagogen zu den SchülerInnen und LehrerInnen und somit deren jeweils aktuelle Interessen und Bedürfnisse stehen im Vordergrund der Arbeit und gelten als fundamental für die Realisierung der aufgeführten Angebote & Leistungen.

Arbeitsfelder der Schulsozialarbeit

Einzelfallarbeit: Individuelle Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit dem Ziel die vorhandenen Kompetenzen zu stärken und auszubauen. Beratung bei Problemen in schulischer und persönlicher Situation.

Elternarbeit -beratung: Beratungsangebote für Eltern hinsichtlich Erziehungs- und Entwicklungsfragen des Kindes.

Lehrerarbeit: Zusammenarbeit mit und Beratung von Lehrkräften (z.B. im Zuge der Einzelfallarbeit oder hinsichtlich der Klärung von pädagogischen Fragestellungen.

Mediation: Schlichtung zur Klärung von Streitigkeiten zwischen zwei Personen oder Gruppen mit dem Interesse eine friedliche Atmosphäre zu wahren. Erhöhung der Konfliktfähigkeit, um Konflikte zu erkennen und friedlich zu lösen.

Schülerratstreffen: Die Schülerratstreffen werden unterstützend begleitet. Die Klassensprecher lernen Verantwortung zu übernehmen und diese sinnvoll auszugestalten. Es wird ihnen Teilhabe an demokratischen Prozessen innerhalb der Schule ermöglicht. Der Schülerrat wird durch die Klassensprecher und Stellvertreter gebildet und trifft sich alle zwei Wochen montags.

Projekte: Ein Baustein der Schulsozialarbeit ist die Projektarbeit. In schulischen und außerschulischen Angeboten werden sozialpädagogische Inhalte vermittelt und erfahren. Projekte und Projektfahrten (Planung und Begleitung von unterschiedlichen Projekttagen/-fahrten).

Im Folgenden einige Beispiele der wöchentlichen Projektangebote. Darüber hinaus gibt es immer auch spontane oder eintägige Projekte.

- Verhaltenstraining für Schulanfänger: Einmal wöchentlich gehen die Kinder der beiden ersten und zweiten Klassen mit Ferdi, dem Chamäleon, auf Schatzsuche. Um auf dem Weg den gemeinsamen Klassenschatz zu heben, müssen die Kinder viele knifflige Aufgaben lösen und richtige Entscheidungen treffen. „Ferdi“ hilft den Kindern ihre Wahrnehmung zu schulen, die eigenen Gefühle und die der anderen Schüler zu kennen und erkennen, ihr Selbstvertrauen zu stärken und in der Klasse sozial kompetent zu handeln.

- „Irgendwie Anders“ In der dritten Klasse findet das Projekt „Irgendwie Anders“- angelehnt an das gleichnamige wunderschöne Kinderbuch von Karthryn Cave und Chris Riddell statt. Eine Mischung zwischen Literatur- und Kunstprojekt, um sich kindgemäß dem Thema Anderssein, Besonderssein, Ausgrenzung und der aktuellen Situation in Deutschland zu nähern und sich damit auseinanderzusetzen.

- Einmal in der Woche heißt es in der 4. Klasse mehrfach in einer Stunde „Ich schaffs“. Dies ist ursprünglich der Titel eines lösungsfokussierten Arbeits- und Trainingsprogramms, entwickelt von Ben Furmann. Jedes Kind kann sich ein Ziel suchen, welches es im Alltag oder in der Schule erreichen möchte. Nach der Konkretisierung des jeweiligen Zieles wird zunächst in der Expertenkindergruppe besprochen, welche verschiedenen Handlungsschritte man unternehmen kann, um letztendlich das gewählte Ziel zu erreichen.

- Begleitung des Patenschaftsprogramm „Balu und du“, Projektkoordination an der Schule und fachliche Begleitung der Mentoren

- Fußball-AG: für die Schüler der 5.-7.Klasse

- Seminararbeit: Bei Bedarf und in Absprache mit den LehrerInnen werden, nach Möglichkeit außerhalb der Schule, Seminare durchgeführt, welche die Stärkung des Klassenverbandes, Stärkung der sozialen Kompetenz sowie Integration und Kooperation zum Thema haben.

Netzwerk- und Gremienarbeit. Kooperation und Zusammenarbeit mit externen und professionsübergreifenden Institutionen/KollegInnen

Neue TeilnehmerInnen sind stets gerne gesehen.
Also … bei Interesse einfach bei der Schulsozialarbeit melden!

Und habt Ihr eigene Ideen was Projekte/Angebote betrifft?
Ich helfe euch gerne bei der Umsetzung etc.!




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